Krippenromantik und Glühweinduft / 14. + 15. Dezember 2019
| Wie jedes Jahr öffnete Krippenbauer Ernst Jäkle seine Haustür und hieß die Besucher willkommen. In der häuslichen Umgebung ließen die zahlreichen, in handwerklicher Kunst gefertigten Weihnachtskrippen ein Gefühl des Innehaltens aufkommen. Die bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Kunstwerke zogen die Betrachter, jüngere und ältere gleichermaßen, in den Bann. So sieht der Betrachter in einer „Laternenkrippe“ eine verschneite Steintreppe, die mit Fußstapfen bedeckt ist. Eiszapfen hängen vom Dach herunter. Mehrere Schafe stehen vor dem geöffneten Stall, wo sich Maria und Josef über die Krippe mit dem Jesuskind beugen. Die Szene mit der Heiligen Familie wird in einer kleinen verschneiten Hütte dargestellt, die sich wiederum in einer Holzlaterne befindet. Jede noch so kleine Einzelheit wirkt hierbei äußerst lebensecht. Stolz präsentierte Ernst Jäkle diese Krippen-Besonderheit. Vor dem Haus zogen Brat- und Glühweindüfte durch den Garten, in dem Weihnachtsbäume zum Verkauf standen. Ein reger Besucherstrom trotzte dem nasskalten Winterwetter und ließ sich manch Köstlichkeit schmecken. Am Sonntag wurden sie dazu noch von den Alphornbläsern aus Dornhan musikalisch unterhalten. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Text und Bilder: Elke Huß |