Öffentliche Ortschaftsratssitzung / 5. Juni 2019

Der Ortschaftsrat befasste sich in der jüngsten Sitzung mit dem Antrag einer Erdauffüllung im Gewann Teichelwasen. Der Landwirt beabsichtigt auf der nördlichen Seite Richtung Kaltenhof ein Fahrsilo zu bauen. Dazu und für eine spätere eventuelle betriebliche Erweiterung um weitere zwei Fahrsilos müsste das Gelände befüllt werden, je nach Gefälle bis zu drei Meter hoch. Der Rat nahm dies einstimmig zur Kenntnis.
Der Dorfgemeinschaftsraum müsse für den Haushalt 2020 angemeldet werden, gab Ortsvorsteher Robert Trautwein den Ausblick auch für die künftigen neuen Ortschaftsräte. Dazu sollen ELR-Mittel beantragt werden. Das Bürgerforum müsse hier dringend weiter organisieren, mahnte er an. Demnächst würden dazu Einladungen verschickt werden.
Der schon im Haushalt eingestellte Betrag, der für Malerarbeiten am Kindergarten vorgesehen ist, reiche nach Meinung von Stadtrat Martin Frey bei weitem nicht aus. Er vertrat die Meinung, dass der Kindergarten einer grundlegenden Renovierung bedarf. Dieser Auffassung folgten weitere Räte. Siegfried Dölker erläuterte, dass vorrangig die Kirche mit Vorschlägen am Zuge sei. Gudrun Bühner stellte fest, dass wiederholt Bestandsaufnahmen vom Zustand des Kindergartens gemacht wurde, aber das Thema immer wieder aufgeschoben werde. Theo Trick würde sich wünschen, dass diese Problematik mit allen Verantwortlichen gemeinsam diskutiert werden solle. Die Räte waren sich einig, dass das Thema Kindergarten „aktiv vom Bürgermeister“ missachtet werde.
Momentan werden 17 Kinder betreut, informierte der Ortsvorsteher. Sechs bis acht würden demnächst dazukommen. „Dies ist eine Kinderzahl wie in früheren Zeiten“, so Trautwein, der auch von außerhalb den Zuspruch erfahre, dass dies ein „behüteter Kindergarten“ sei. Reinhard Kießling sieht es als dringenden Bedarf an, dass die Betreuungszeiten überprüft und auch wieder angehoben werden sollten. „Wir haben ein Baugebiet und wollen uns weiterentwickeln“. Trautwein gab weiterhin bekannt, dass jüngst ein Bauplatz verkauft wurde und somit nur noch drei Plätze zum Verkauf stehen.
Die Haushaltsthemen „Landschaftsputzede“ und „Sicherungsmaßnahmen am alten Wasserhäusle“ gab der Ortsvorsteher als Empfehlung für die neuen Ortschaftsräte weiter. Eine grundsätzliche Überprüfung der Technik in der Gemeindehalle sah Tim Huß als nötig an. Schilder, die „ein Aufruf an Naturliebhaber“ sind, wollen Jäger auf den Lindentalparkplatz, am Schwimmbadweg und an der Harthütte aufstellen. Dem Vorhaben habe der Förster zugestimmt, gab Trautwein zur Kenntnis.
 
Text : Elke Huß