Öffentliche Ortschaftsratssitzung / 29. November 2017

Ganz so schnell, wie mancher wohl vermutet, wird an allen drei Ortseingängen nun doch nicht reingefahren. Ortsvorsteher Robert Trautwein stellte in der letzten Sitzung vor der Winterpause die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen vor.
Je eine Woche lang wurde mit der mobilen Tafel im April und nochmals im August an den Ortseingängen Dettingen, Oberiflingen und Hopfau gemessen. Feststellen ließ sich, dass die Anzahl der Zu-Schnell-Fahrer unter zehn Prozent, gemessen am Gesamtaufkommen, liege. „Dies sei ein gutes Ergebnis“, meinte der Ortsvorsteher. Fünf bis 15 Prozent der Autofahrer fuhren von Dettingen her mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 80 km/h in den Ort hinein. Vier Fahrzeuge stellten einen „Ausreißer“ mit über 80 km/h dar. Fast genauso viele Fahrzeuge fuhren mit einer Geschwindigkeit von 60 bis über 80 km/h von Oberiflingen herkommend ortseinwärts.
Die Messungen an der Hopfauer Straße, einmal durch die aufgestellte Tafel und ein weiteres Mal mittels Lichtschranke – Standort Haus Maier - ergab nur eine geringe Zahl von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bei 96 Fahrzeugen gab es nur vier Verstöße, diese fuhren zwischen 10 bis 20 Stundenkilometer zu schnell. Eine unerfreuliche Sache hatte der Ortsvorsteher mitzuteilen: Der ELR-Antrag wurde um ein Jahr zurück gestellt. Das Landratsamt äußerte Bedenken hinsichtlich der Kostenrechnung, somit beschloss der Gemeinderat den Antrag nochmals zu überarbeiten und im nächsten Jahr wieder einzustellen.
Die Ablagerungen von Erdmaterial, die vom Aushub aus dem Glatttal stammen, und auf landwirtschaftliche Grundstücke aufgebracht wurden, sind vom Umweltschutz- und Landwirtschaftsamt untersucht worden. Erfreut teilte der Ortsvorsteher mit, dass die Untersuchungsergebnisse aufzeigen, „dass das aufgetragene Bodenmaterial schadstofffrei ist und aufgrund des hohen Gehaltes an Nährstoffen und Organik einer Bodenverbesserung dient“.
Bemängelt wurde vom Gremium der „katastrophale Zustand“ der Kreisstraße 5514 nach Oberiflingen. „Bis zur Kreisgrenze geht´s, aber dann wird die Straße immer schlimmer“, empörte sich Theo Trick, der dringenden Handlungsbedarf seitens des Landkreises Freudenstadt sieht. Ortsvorsteher Trautwein sicherte ihm zu, dass er dies in einem Schreiben an den Freudenstädter Landrat Rückert darstellen werde.
 
Text: Elke Huß