Hauptübung FFW Abt. Dürrenmettstetten / 14.10.2017

Nicht nur das Herbstwetter war wie aus dem Bilderbuch, auch die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehrabteilung Dürrenmettstetten klappte vor den Augen zahlreicher Zuschauer wie am Schnürchen.
Bescheinigt wurde dies den Männern bei der abschließenden Manöverkritik von Stadtbrandmeister Eugen Heizmann und Ortsvorsteher Robert Trautwein. Angenommen wurde ein Gebäudebrand am Wohnhaus der Familie Dölker, bei dem nicht nur die Höhe des Gebäudes eine wichtige Rolle spielte sondern auch ein Übergreifen auf die Stallungen verhindert werden musste.
Pünktlich um 15 Uhr wurde die Wehr über die Sirene alarmiert. Während der Anfahrt vom Feuerwehrgerätehaus - aus der Bereitschaft heraus – seien den Atemschutzgeräteträgern wohl kaum Zeit geblieben, um sich auszurüsten, vermutete der Stadtbrandmeister. „Aber die Zeit, die ihr gebraucht habt, hätte gar nicht besser sein können, nach vier Minuten wart ihr einsatzbereit“, sprach er seine Anerkennung aus. Während die Feuerwehrmänner den Löschangriff vorbereiteten, war nach zehn Minuten die Personenrettung aus dem zweiten Obergeschoss abgeschlossen.
Knifflig in diesem Fall war der Einsatz der vierteiligen Steckleiter. Nur drei Segmente konnten eingesetzt werden, um die eingeschlossenen Personen aus dem Fenster im zweiten Geschoss zu retten. Im Ersteinsatz wäre eine Rettung aus dem dritten Oberschoss nicht mehr möglich, erklärte Kommandant Daniel Kirschbaum. Allerdings würde im Ernstfall die Sulzer Wehr und bedingt durch die Glatttalalarmierung mehrere Feuerwehrabteilungen anrücken und für schnelle Hilfe sorgen, konnte er beruhigen.
Die Wasserversorgung wurde aus dem Unterflurhydrant und aus dem Löschteich in der Dorfmitte aufgebaut. Der Ortsvorsteher bescheinigte den Wehrmännern eine gute Schlagkräftigkeit, „wir kratzen nicht am Limit“ meinte er zuversichtlich und freute sich, dass mit Lena Roggenstein auch ein Mädchen die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr absolviert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Text und Bilder: Elke Huß