Öffentliche Ortschaftsratssitzung / 5.7.2017
| Von neun Bauplätzen im Baugebiet Mühlgarten sind mittlerweile vier verkauft. „Das ist eine gute Resonanz“ freute sich Ortsvorsteher Robert Trautwein in der jüngsten Sitzung, in der wiederum ein Baugesuch auf der Tagesordnung stand. Ein Wohnhaus mit Garage plant eine junge Familie rechtsseitig der Mühlgartenstraße. Der geplante Terrassenfreisitz ragt etwas über die Baugrenze hinaus. Dieser Befreiung stimmte der Rat allerdings einstimmig zu. Gedanken machten sich die Ortschaftsräte hinsichtlich Haushaltsanmeldungen, die in der nächsten Sitzung am 26. Juli festgemacht werden sollen. In zwei neuen Gitterschränken sollen die Gerätschaften in der Gemeindehalle untergebracht werden, gab Trautwein bekannt. Ortschaftsrätin Gudrun Bühner regte an, dass auf dem Friedhof ein neuer Weg zu den Urnengräbern gerade für ältere Menschen eine Erleichterung wäre. Eine Nachpflanzung an der Friedhofshecke, das Loch ist gegenwärtig mit Brettern verdeckt, wäre ihrer Meinung nach ebenfalls nötig. Karl Wössner bemängelte die abgesenkten Straßenschächte, die immer noch nicht repariert sind. Die Mittel dazu seien für das ganze Stadtgebiet sogar erhöht worden, teilte Trautwein mit, aber man müsse Geduld haben, da die ausführende Firma mit den Arbeiten nicht nachkomme. Ortschaftsrat Theo Trick meinte, dass die Lohwegstraße dringend gerichtet gehöre. Stadtrat Martin Frey stimmte dem zu „so kann man keinen Winterdienst machen“. Der Ortsvorsteher gab zu bedenken, dass Sulz ein Straßenkataster hat erstellen lassen, „und dort steht der Lohweg ziemlich an hinterster Stelle“. Die neue Unterbringung des Fronmeisters mit seinen Gerätschaften nach dem Abbruch des Farrenstalles „solle man ins Auge fassen“, regte Tim Huß an. Die Überlegungen hierzu laufen, sicherte ihm Trautwein zu. Die Bewerbung bei Edeka Südwest „Spielplätze schöner machen“, nach der Ortschaftsrat Markus Lehman fragte, sei im Laufen, so Trautwein. Bald könne man online abstimmen, der Sieger erhalte eine Fördersumme bis zu 50000 Euro zur Sanierung und Verschönerung seines Spielplatzes. Die derzeitige Situation der Kreisstraßen von und nach Dürrenmettstetten wolle der Ortsvorsteher in einem Schreiben ausführlich darstellen und dieses an die zuständigen Stellen im Kreis und im Landtag einreichen. „Wir müssen den schlechten Straßenzustand publik machen“, forderte Trautwein. Bekannt geben konnte er weiterhin, dass es schwierig werden würde, den Beschluss zur Reservewasserversorgung durch die IGWE (Interessengemeinschaft Wasserversorgung Engerstal) zu begründen. Dieses Thema soll allerdings in der nächsten Ortschaftsratssitzung ausführlich behandelt werden. Eine offizielle Beschwerde sei über die in Eigenarbeit des Ortschaftsrats ausgeführten Wegerandarbeiten eingegangen: Am „Knolle“ ist der Kurvenbereich durch die Schottersteine gefährlich geworden. Die einhellige Meinung der Räte war, dass sich darum der Bauhof kümmern solle, damit es fachgerecht gerichtet werde. In einem Gespräch mit dem Bauherrn, der einen naturnahen Schwimmteich errichten wolle, gab es von diesem die Auskunft, dass der Teich von drei Seiten eingezäunt werde, sodass die Gefährlichkeit abnehme. Weiterhin bekannt gab Trautwein, dass Dürrenmettstetten sich mit zehn Veranstaltungen am Sulzer Kinderferienprogramm beteiligen werde. |
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| Der jüngste Besucher bei einer Ortschaftsratssitzung: Lukas Siegel (4 Wochen alt). Das Ehepaar Siegel will ihr Wohnhaus im Mühlgarten errichten. |
| Text und Bild: Elke Huß |