Öffentliche Ortschaftsratssitzung; Teil 1 / 29.3.2017

Große Probleme mit den hauseigenen Wasserhähnen hatten mehrere Rundblick-Anwohner nach einer Feuerwehrübung am vergangenen Sonntag. So beklagte sich ein Bürger während der Bürgerfragestunde in der jüngsten Ortschaftsratssitzung, dass es noch zwei Tage nach der Übung „aus dem Hahn nur geblubbert hat und das Wasser ganz milchig aussah“. Der Ortsvorsteher sicherte ihm eine Klärung der Sache zu.
Das Durchfahrtsverbotsschild an der Abzweigung „Hohe Tannen“ lag immer wieder auf dem Boden, das er dann wieder aufgestellt habe, informierte ein weiterer Bürger das Gremium. Nun fehle das Verbotsschild völlig. Robert Trautwein gab bekannt, dass er zurzeit dabei ist, Schäden aufzunehmen um sie entsprechend weiter zu leiten. Die kaputten Seitenstreifen am „Totenweg“, ebenfalls von einem Bürger beanstandet, seien ihm auch schon aufgefallen. Allerdings sehe Trautwein die Sachlage so, dass lange Fahrzeuge die Kurvenbereiche nicht genügend ausfahren, so dass der Anhänger über die Eckenbereiche fährt und den nicht befestigten Seitenstreifen dabei zerstöre. Er appelliere an alle Fahrer, darauf zu achten.
Die Abstimmung über den Antrag der Natur- und Wanderfreunde auf Erstellung einer Schutz- und Wanderhütte beim Aussichtsturm war eine rein formale Angelegenheit. Eine Förderung von 60 Prozent aus dem Leader-Programm wurde bewilligt, ferner habe die Stadt Sulz eine zehnprozentige Ko-Förderung zugesagt, informierte Trautwein die Räte. Mit sieben Ja-Stimmen, Ortschaftsrat Tim Huß war befangen, nahm das Gremium den Antrag zustimmend zur Kenntnis.
Ebenfalls zügig verlief die Abstimmung über das Baugesuch zum Umbau des bestehenden Geschäftsgebäudes (ehemaliges Volksbankgebäude) in der Dorfstraße zu einem Einfamilienhaus. Aus den Bauplänen sei ersichtlich, dass die Dachneigung von 28 auf 16 Grad wegen beiderseitigem Dachgauben-Ausbau zurückgenommen werde, informierte der Ortsvorsteher. Außerdem erhalte das Gebäude zur Straßenseite hin einen Balkon. Ortschaftsrat Karl Wössner konnte wegen Befangenheit nicht mit abstimmen, mit sieben Mal „Ja“ wurde das Baugesuch verabschiedet.
Dem Ortschaftsrat wurde die Anregung vorgelegt, eine weitere Hundekotstation im Bereich „Hohackerweg“ aufzustellen. Eine Bürgerin bemerkt bei ihren regelmäßigen Spaziergängen mit Hunden, dass zwar die Hinterlassenschaften der Hunde in Tüte gesammelt werden, diese dann aber am Wegesrand entsorgt werden. Sie habe dann diese Tüten entsorgt. In einvernehmlicher Abstimmung wird der Ortschaftsrat für rund 300 Euro aus dem Ortsbudget eine weitere Hundekot-Station anschaffen.
Ebenso sollen aus dem Ortsbudget 300 Euro für Ausgaben hinsichtlich des Kinderferienprogrammes bereitgestellt werden. Ortsvorsteher Robert Trautwein gab dazu gerne das Lob von Jugendreferentin Gertrud Teller weiter. Mit gleich zehn Programmpunkten konnte Mentor Siegfried Dölker bei der ersten Besprechung aufwarten. Der Großteil der anfallenden Kosten werde vom städtischen Budget getragen, so Trautwein. Die Abstimmung fiel einstimmig aus.

Eine Schutz- und Wanderhütte mit überdachtem Freisitz werden hier die Natur- und Wanderfreunde beim Aussichtsturm errichten. Unterstützt wird es mit Fördermitteln aus dem LEADER-Programm.

Text und Bild: Elke Huß